Und dann geht es irgendwann doch alles ganz schnell… Nach zwei kurzen Tagen im feuchtheißen Adelaide, wo ich noch einen Tag Strandleben genießen konnte, ging es dann zurück mit einem Stopover in Hongkong. Ein echter Kulturschock. So viele Menschen habe ich wohl lange nicht mehr auf einmal gesehen… Nun, wer gerne shoppen geht, der mag sich hier wohlfühlen. Auch die Stadtrundfahrt war gewöhnungsbedürftig: Entweder standen wir im Stau, oder der Bus bretterte mit Vollgas durch Hongkongs Häuserschluchten, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Zumindest habe ich einen guten Überblick über die Stadt erhalten – ab und an konnte man im Vorbeirauschen in die eine oder andere Gasse schauen und hatte zumindest ein Gefühl, in China zu sein. Mehr Hongkong brauche ich aber nun wirklich nicht mehr.
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Ja, und von Hongkong sind es nur noch kurze 12 Stunden bis Frankfurt. In meinem Fall passend zum Weltfrauentag mit einer Flugkapitänin – immer wieder erstaunlich, wie es möglich ist, so einen Riesenvogel so sanft aufzusetzen.
Und das hier, das ist übrigens NICHT Hongkong…
txl kl

Schade, dass man Wärme nicht speichern kann, dies hier wäre der ideale Ort, um für die kühlen Tage daheim ein wenig Wärme einzuspeichern… Alice Springs liegt im Herzen Australiens, mindestens eine Tagesreise entfernt von anderen größeren Städten. Die meisten Touristen, die hierher kommen, wollen sich den Uluru anschauen, also den Ayers Rock, der immerhin auch noch 4 Stunden Fahrt von hier entfernt ist. Meine Rechnung, dass es evtl. Anfang März schon etwas kühler hier ist, ist nicht so ganz aufgegangen. Immerhin waren es gestern 40 °. Wenn man dann auch noch mit einem Fliegennetz und einem Hut auf dem Kopf herumlaufen muss, schmilzt auch noch das letzte bisschen Verstand dahin… Aber die Mühe hat sich gelohnt
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Das hier ist übrigens der Mount Conner, der gerne mal aus der Ferne mit dem Uluru verwechselt wird. Er liegt ca. 100 km vom Uluru entfernt.
mt connor kl
Am Uluru selbst kann man nicht übernachten, es gibt dort in der Nähe einige Hotelresorts, die aber schon Wochen vorher ausgebucht waren. Alternativ kann man mit einer geführten mehrtägigen Tour in der Wüste campen… Aufgrund der heimischen Tierwelt habe ich jedoch darauf verzichtet. Die 18-stündige Tagestour, für die ich mich stattdessen entschieden habe, war zwar ein ziemlicher Ritt, hat sich aber absolut gelohnt. Der nächtliche Zwischenstop zum Betrachten des Sternenhimmels hat allerdings schon Lust auf eine Nacht in der Wüste gemacht… Wunderschön!
Wie schon erwähnt, gibt es hier auch Tiere, den meisten davon möchte ich allerdings in freier Wildbahn nicht unbedingt zu nahe kommen, das könnte sehr gefährlich werden. Diese beiden gehören aber eher zur harmlosen Spezies
lucy kl
wüstendevil kl
Alice Springs selbst ist wahrscheinlich nicht sehr sehenswert, so bleiben die meisten Touristen wohl auch nur, um sich den Uluru anzuschauen. Man kann hier aber auch das sehr interessante Museum des Flying Doctors Services (gab’s da nicht mal eine Fernsehserie?) anschauen, das Reptiliencentrum und z. B. auch eine Känguru Auffangstation. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man hier allerdings nicht mehr umherlaufen, das sei zu gefährlich. Warum das so ist, vermag ich nicht zu sagen; ich wollte es auch nicht weiter testen. Vielleicht hängt es ja mit dem Aufeinandertreffen der Kulturen zusammen; in wohl kaum einer anderen Stadt ist der Anteil der Aborigines so hoch wie hier. Es ist offensichtlich, dass viele von ihnen unter Armut leiden. Auf jeden Fall habe ich hier mehr über das Leben der Aborigines verstanden als sonst irgendwo.

Schweren Herzens habe ich also Abschied genommen von Napier und Freunden und bin – statt dieses Mal mich wieder für 8 Stunden in einen Bus zu setzen – mit einer Propellermaschine der Air New Zealand nach Auckland geflogen. Der Flug war entgegen meiner Befürchtungen recht angenehm und gar nicht “bumpy”. flug kl
Auckland empfing mich dann – wieder einmal – mit strömendem Regen. Allerdings mit einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit, so dass man sich eigentlich eher die ganze Zeit in klimatisierten Räumen aufhalten wollte. Da kam mir Aucklands Art Gallery gerade recht. Nicht nur, dass es dort wirklich sehr angenehm kühl war, die verschiedenen Ausstellungen sind sehr abwechslungsreich und gut gemacht und ein – zudem kostenloser – Besuch lohnt sich auf alle Fälle.
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Inzwischen habe ich nun auch leider Neuseeland verlassen und bin nun wieder mit Air NewZealand in Adelaide eingetroffen, das mir nun schon seltsam vertraut vorkommt. kia ora kl
Übrigens wurde Adelaide von Deutschen gegründet und kam so auch zu seinem Namen, der von Adelheid von Sachsen-Meiningen herrührt.
Meine Reise geht nun rasant ihrem Ende entgegen; ich kann es kaum glauben. Von mir aus könnte das immer so weiter gehen…. Morgen fliege ich noch einmal für einige Tage weiter, um dann wieder nach Adelaide zurückzukehren und schließlich von hier aus den Heimflug anzutreten.

Napier liegt in der Hawke’s Bay, einer weit geschwungenen Bucht, an deren südlichen Ende sich das Cape Kidnappers befindet. Das Cape Kidnappers verdankt seinen Namen der Geschichte nach Captain Cook, der im Jahre 1769 in die Hawke’s Bay kam. Es heißt, dass die Maori einen jungen Tahitianer vom Schiff kidnappen wollten, der aber letztendlich wieder befreit werden konnte. Heutzutage befindet sich dort ein Naturschutzgebiet, in dem sich große Tölpelkolonien niedergelassen haben. Bei Ebbe gibt es Touren, die am Strand entlang führen; man sitzt dabei auf dem Anhänger eines Traktors und hat dabei den Vorteil, die beeindruckenden Kliffe aus nächster Nähe bestaunen zu können. Natürlich immer in der Hoffnung, dass nicht gerade in diesem Moment sich einer der Felsbrocken am oberen Rand des Kliffs löst…. Allerdings ist diese Tour nichts für schwache Rücken…
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An diesem Wochenende fand nun also das Art Déco Festival in Napier statt. Das Wetter hat wieder einmal mitgespielt und so war es denn wieder ein fröhliches und sonniges Fest. Das schöne an diesem Art Deco Festival ist wohl, dass alle so viel Freude daran haben – und das absolut generationsübergreifend. Ab Freitag sah man eigentlich kaum noch jemanden in der Stadt, der nicht irgendein Accessoire aus den 30er Jahren bei sich trug. Selbst die meisten Passagiere des im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffes haben sich zumindest bemüht, wenigstens eine Federboa oder einen Strohhut aufzusetzen. Abends wird dann an der Marine Parade – also der Promenade – flaniert und Wein getrunken. Überall ist 30er Jahre Musik zu hören und die ganze Stadt ist auf den Beinen und vibriert förmlich. Am Sonntag trifft man sich dann am Strand zum Picknick. Es gibt auch immer eine Flugshow und die Marinesoldaten laufen bei der Oldtimer Parade mit. Die Marine war seinerzeit maßgeblich an der Hilfe nach dem Erdbeben beteiligt und damit wird bei der jährlichen Parade daran erinnert. Für das Wochenende hatte ich mir im Kostümverleih auch ein passendes 30er Jahre Kleid ausgeliehen; darauf möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht weiter eingehen… Ganz wichtig sind ja Hut, Perlenkette – und wer das Ganze noch toppen möchte – der Sonnenschirm. Wie man auf den folgenden Fotos erkennen kann, sind Hüte hier zzt. ganz groß in Mode…art deco 5 kl
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Napier liegt in der Hawke’s Bay und ist insbesondere für seine 30er Jahre Gebäude im Art Deco Stil bekannt. 1931 wurde die Stadt durch ein schweres Erdbeben zu einem großen Teil zerstört und die Gebäude wurden dann eben in dem 30er Jahre Stil wieder aufgebaut. Die ganze Stadt ist gepflegt und eine reine Freude für jeden Art Deco Fan. Insbesondere in diesen Tagen, denn am Wochenende findet wieder in Erinnerung an das Erdbeben das alljährliche Art Deco Festival statt, zu dem sich wieder alle in ihre 30er Jahre Klamotten werfen und die Oldtimer gewienert werden für die große Parade am Samstag (s. auch mein Beitrag v. Februar 2013). Je mehr wir uns dem Wochenende nähern, desto mehr nimmt die Oldtimer-Dichte zu. Hier ein paar Fotos von Napier damals – und heute
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An meinem letzten Tag auf der Südinsel habe ich noch eine Tour mit dem Mailboat unternommen. Die Dienstags- und die Freitags-Route kannte ich ja bereits. Nun habe ich auch noch die Donnerstags-Route kennengelernt und dürfte nun alle Stationen des Pelorus Mailboates kennen. Dieses Mal war nicht allzu viel Post auszufahren, so dass man sich Zeit lassen und auch der idyllische Badestop etwas länger ausfallen konnte.
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Am nächsten Morgen musste ich dann Abschied nehmen von der Südinsel und habe mit der Interislander Fähre von Picton nach Wellington übergesetzt.
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Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden und kann unter Umständen recht ungemütlich sein, da es in der Cook Strait in der Regel recht stürmisch zugeht. Ich hatte jedoch Glück, auch wenn es an Deck sehr gewindet hat, war die Überfahrt sehr ruhig. Einige Delfine haben uns zudem begleitet und so wurde es auch nicht langweilig…
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Über “Windy Wellington” fuhr ich dann mit dem Bus weiter nach Napier, wo ich nun die Sonne im tropischen Garten meiner Freunde genieße. Später mehr…

Auf dem Weg von Oamaru nach Picton hatte ich zwei Stunden Aufenthalt in Christchurch. Meine Freunde, die ich vor 3 Jahren dort kennengelernt hatte, nahmen mich dort in Empfang und gemeinsam haben wir eine kleine Runde durch das Zentrum von Christchurch gedreht. Vor fast genau 5 Jahren wurde das Zentrum von einem schweren Erdbeben erschüttert und als ich vor 3 Jahren dort war, gab es eine sogenannte “rote Zone”, d. h. ein Großteil des betroffenen Gebietes war abgesperrt. Inzwischen nun hat sich einiges getan: Die rote Zone gibt es nicht mehr, viele Gebäude (-reste) sind noch immer abgesperrt, an anderer Stelle sind neue Gebäude entstanden. Aber wie will man ein Stadtzentrum komplett neu aufbauen? Man hat nun versucht, mit viel Farbe und Kunst die Wunden etwas zu überdecken. Aber bis hier wieder so etwas wie Normalität eintritt, ist es noch ein weiter Weg.
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Nach diesem Zwischenstop fuhr ich dann mit dem Bus weiter nach Picton. Picton ist sozusagen das Tor zu den Marlborough Sounds und zur Fähre auf die Nordinsel. Die ganze Region um Picton und Blenheim ist außerdem eine der wichtigsten Weinregionen Neuseelands. Wie ich heute bei diversenen Weinverköstigungen (!) feststellen durfte, wird hier hauptsächlich ein Sauvignon blanc angebaut.
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Besonders reizvoll ist hier natürlich ein Ausflug in einen der Sounds (also, das sind die Fjorde.. Warum das nun so heißt, darüber scheiden sich die Geister und soll an dieser Stelle nicht weiter verfolgt werden..) Dort befinden sich meist Lodges, die nur mit dem Boot zu erreichen sind. Man kann entweder längere Zeit dort wohnen, oder aber auch nur einen entspannten Tag verbringen, so wie hier z. B..
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Ich bin dann noch zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Lodge gewandert, stand auf einer Wiese und gerade, als ich dieses Foto hier machte, hob sich unter mir plötzlich die Erde und senkte sich wieder. Als hätte sie gerülpst. Wie ich später erfuhr, handelte es sich um ein Erdbeben von 5,7 Stärke, was schon ganz ordentlich ist. Schon merkwürdig, das so mitzuerleben, mitten in der Natur, nur umringt von Bäumen und Farnen.
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Inzwischen sind hier auch wieder mehr europäische Touristen unterwegs und dafür weniger Chinesen, aber vielleicht ist das auch regional ganz unterschiedlich. Man kann jedenfalls immer gut erkennen, wer sich schon länger in Neuseeland aufhält und wer noch die europäischen Gepflogenheiten mit sich herumträgt. Normalerweise wird man hier mit einem freundlichen “How are you?” begrüßt und entsprechend wird auch eine freundliche Antwort erwartet. Hat man z. B. eine Tour gebucht und besteigt einen Bus, so wird der Busfahrer immer zuerst “hi, how are you?” fragen. Da kann es dann schon mal sein, dass ein Tourist mit einem freundlichen – oder weniger freundlichen – “Lehmann” antwortet. Begrüßung fällt dann eben flach. Zwischen einem “how are you” und einem “who are you” besteht sicher phonetisch kein großer Unterschied, zwischen “wie geht’s?” und “wer sind Sie?” jedoch schon…

Oamaru (sprich: Oamaruuu) liegt an der Ostküste der Südinsel. Ein idealer Zwischenstop also auf dem Weg nach Norden. Um 1880 herum war Oamaru so groß wie das damalige Los Angeles. Das hatte es hauptsächlich dem Hafen zu verdanken, den es allerdings nun nicht mehr gibt. In dieser Zeit entstanden auch die vielen imposanten Gebäude, die man restauriert und in denen sich neuerdings eine rege Künstlerszene niedergelassen hat.
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Wer mich kennt, der weiß aber, dass ich nicht unbedingt wegen der Kunst oder der Architektur dorthin gefahren bin… Ja, es gibt auch eine Kolonie kleiner blauer Pinguine, die dort geschützt und wohl behütet auf einem Felsen leben. Abends kommen sie alle gemeinsam wie auf Stichwort vom Fischen nach Hause und schleppen sich mit ihren vollen Bäuchen zu ihren Höhlen, wo ihre Jungen schon hungrig auf sie warten…..
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Ab und an soll sich auch mal der eine oder andere kleine Pinguin in die Straßen von Oamaru verlaufen haben. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass es durchaus Autofahrer gibt, die diese Warnschilder nicht unbedingt ernst nehmen könnten. Oamaru ist ein recht kleiner Ort und ich habe den Eindruck, dass die Jugendlichen nicht alle wirklich ausgelastet sind, wenn sie mit ihren tiefer gelegten Autos durch die Straßen fegen…
Nachdem sich das Wetter in Oamaru von der unbeständigeren Seite zeigte, bin ich nun inzwischen im Norden der Südinsel, in Picton, angelangt. Und hier sieht es nun wieder um einiges freundlicher aus…

Stewart Island liegt im Süden der neuseeländischen Südinsel. Also wirklich ganz am Ende – oder ganz am Anfang, wie auch immer… Danach kommt dann nur noch die Antarktis. Stewart Island hat 380 Einwohner, 27 km Straße, 300 km Wanderwege und 1 Supermarkt. Einige Restaurants gibt es noch und ein Kino, in dem 3x täglich ein selbstgedrehter Film von 40 Minuten gezeigt wird, der auf humorige Weise das Inselleben und die Inselgeschichte erzählt.
Hier seht ihr die “Uferpromenade” von Oban (City) und somit den wichtigsten Ort der Insel, an dem alles passiert. Links das South Sea Hotel mit dem Pub, in dem man sich abends trifft und wahre Geschichten und auch sehr viel Seemannsgarn erzählt. Rechts daneben dann der Supermarkt, in dem es so ziemlich alles gibt, was man brauchen könnte (erinnert mich irgendwie an eine gewisse Hallig…) Oban city kl
Der größte Teil der Insel besteht aus Nationalpark und ist unbewohnt. Den kann man dann nur zu Fuß kennenlernen – also nichts für Fußlahme… Die Insel ist ein Vogelparadies und hier soll es noch jede Menge Kiwis geben, die man mit etwas Glück auch beobachten kann. Mit etwas Glück… Deswegen habe ich den gestrigen Abend in der Dämmerung zusammen mit ca. 20 anderen Verrückten am Waldrand verbracht und auf denselbigen gestarrt in der Hoffnung, eines dieser Exemplare zu Gesicht zu bekommen. Wahrscheinlich hockten die irgendwo im Unterholz und haben sich schief gelacht… Jedenfalls war es dann irgendwann so dunkel, dass man eh nichts mehr gesehen hätte, auch wenn eine ganze Mannschaft von Kiwis aus dem Gebüsch gekommen wäre. Aber dafür gibt es hier noch eine Menge anderer Vögel zu beobachten, die ganz und gar nicht scheu sind, wie z. B. die Kakas, die einem aus der Hand fressen würden, wenn man denn etwas für sie hätte…
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oder auch dieser Albatros
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Die kleine Insel Ulva Island, die Stewart Island vorgelagert ist, ist zum Schutzgebiet erklärt worden, d. h. sämtliche Säugetiere, die den Vögeln gefährlich werden könnten, wurden entfernt. Sollte sich doch einmal eine schwimmfreudige Ratte auf die Insel verirren, dann landet sie garantiert in einer der überall auf der Insel verteilten Rattenfallen. Menschen dürfen nur tagsüber einen kleinen Teil der Insel betreten. Gestern hatte ich Glück und ich konnte einen strahlenden Sommertag an einem der Strände von Ulva Island genießen.
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So schön ist das Wetter nicht immer; oft ist es nebelig oder es regnet. Aber gerade das macht wohl auch den Reiz von Stewart Island aus.
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Schön auch, dass sich bisher noch nicht allzu viele Touristen hierher verirren. Zwar liegt ab und an mal ein Kreuzfahrtschiff vor der Insel, was die Einwohner dann einigermaßen überfordert, aber bisher kommen hauptsächlich Individualreisende und z. B. keine chinesischen Reisegruppen, die auf dem Festland (wie übrigens auch in Australien) inzwischen gefühlte 75 % der Touristen ausmachen. Demzufolge werden hier auch noch keine chinesischsprachigen Mitarbeiter gesucht, wie ich es kürzlich in Queenstown gesehen habe.
Demnächst fahre ich weiter die Ostküste hoch und arbeite mich langsam Richtung Norden vor.